IKARUS  REPRISE  2010

Das letzte Jahr ihr Lieben
hab´ ich in diesem Reim beschrieben.
Von uns´rem Platz, der in der Tat
dem grossen Sturm getrotzet hat.
Gefällt wurden dabei 15 Bäume
Jetzt sieht man viele Zwischenräume.

Gerhard der Turbinenbauer
liebt Modelle mit kurzer Lebensdauer.
Das Leitungskabel, das er wohl kannte
ein Blitz, ein Sturz und ´s Kraftei brannte.
In 14 Tagen wurd´ die Me gebaut
von Franz neben seiner lieben Braut,
die er danach zum Altare führte
und sie zu seinem Weibe kührte:

Der Huber Siegfried, unser Wart
kämpft am Platz nach seiner Art
gegen Maulwürf´ und auch Hasen
die zerstören uns´ren Rasen.
´nen schönen Platz, den haben wir,
Sigi wir danken dir dafür.

In Rank Xerox´s Filiale arbeiten munter
der Thomas und der Robert Gunther.
Rümpfe, Flächen und viele Formen
entstehen hier, nach ihren Normen.
Mit genügend Jets zu Haus´
geht sich´s für 11er- Jahr wohl aus.
Kommt ein Jet von Robert g´flogen
wird er von der Gunther-Allee angezogen.

Fast Edi Vater und sein Sohn
üben Aussenlandung in Synchron.
Nach Rolle senkrecht im Feld zu stecken
wollt´er in Desselbrunn entdecken.
Die Rafale wurd´ so verloren
durch Störung zwischen seinen Ohren.

Beim Schauflug kam die Liebe
für unser´n Max, dessen Triebe
war´n so stark, dass  sein Bus
bei der Fahrt dran glauben muss.
Nur schnell bei ihr sein will er nun,
jetzt müssen d´Flieger dafür ruh´n.
Sein Kumpel Thomas muss nun schau´n
die Flieger ganz allein zu bau´n.

Der Zauner Billy ist eitel Wonne
kommt er zum Platz mit seiner Tonne.
Wir rieten, sie rasch grün zu streichen
damit Müllmänner nicht mehr von ihr weichen.
Tonne, Mig und Hawk muss warten,
wenn er die A 10 wird starten.

Richard Liska hat entdeckt,
dass ein Flieger in ihm steckt.
Fast jeden Tag ist er am Üben
um Touch and Go perfekt zu fliegen.
Doch Go will nicht immer funktionieren;
dann muss er wieder reparieren.
Im Keller hilft dann eine Prise  
ihm wieder schnell auf unsere Wiese.

Auch Norbert muss noch üben
mit der Osprey g´rad´zu fliegen.
Das Schütteln alsbald wegzubringen
wird ihm wohl nicht so schnell gelingen.
Der Wechsel Hubi/ Flieger macht
mehr Schwierigkeiten, als gedacht.

Ein Fluggerät mit Navysystem
macht das Steuern angenehm,
für Peter uns´ren Bildermacher,
der mit verschmiztem Lacher
den Quadrokopter zum Fliegen bringt
und dabei sein Bier austrinkt.
Den roten Bart, sein Markenzeichen,
kann er dann genüsslich streichen:

Monn-Weiss Harald ein Mann von Welt
hat ein neues Auto sich bestellt.
Damit er uns´ren Ernst nicht weckt,
der schlafend sich am Platz versteckt -
damit der Ernst nicht wird gestört,
fährt Harald elektrisch, ungehört.

Andreas unser Säckelwart
führt das Leben auf seine Art,
in d´Schule gehen, dazu noch Fliegen
Werkstatt bau´n und Baby kriegen
Wir hoffen, dass er nicht vergisst
mehr z´fliegen, wenn er fertig ist.
Die Jets, die jetzt im Keller steh´n
woll´n wieder mal den Himmel seh´n.

Fast Edi, dieser alte Narr
glaubt er wird ein Fussballstar
mehrmals hin- und hergehetzt
hat er sich am Arm verletzt
und die Moral von der Geschicht
Fliegen geht, Fussball nicht.

Mit neuem Rasenmäher und dem Netz
wird´s 11er-Jahr sicher eine Hetz
zum Platz kommt´s liebe Leut´ recht bald
denn schliesslich habt ihr ja bezahlt.
Beim Mostbauern sind wir all´ 2 Wochen,
weil d´Wirtin tut dort sehr gut kochen.
Neben trinken, schnabulieren
bleibt auch Zeit zum diskutieren.

So, das war´s von 2010
ob´s besser wird, wir werden´s seh´n.
die Wünsche - Glück ab und gutes Land -
kommem von uns´rem Vereinsvorstand.

Edi Morbitzer

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